Music is my first love

Was Musik alles bewirken kann und kleine Anekdoten aus meinem Musik-Alltag


Liebe Leserin, lieber Leser,

in dieser Rubrik möchte ich Ihnen gern immer mal wieder in unregelmäßigen Abständen  wissenschaftliche Thesen in Bezug auf die Musik unterbreiten.

Außerdem gibt es ab und zu nette Anekdoten aus meinem Musiker- Alltag, so wie  Beweise der Theorien aus der Wissenschaft.

Schauen Sie gern immer mal wieder hier vorbei.

Ich wünsche Ihnen gute Unterhaltung und neue Erkenntnisse zum Thema Musik.


 

  • Laut Nils Birbaumer und Robert Schmidt aus Berlin hat die Produktion und Beschäftigung mit Musik einen dauerhaften Einfluss auf anatomische und physiologische Strukturen im Gehirn. Das wird deutlich bei Erwachsenen, die seit ihrer Kindheit musizieren. Der Balken, der beide Gehirnhälften miteinander verbindet, ist stärker ausgebildet, als bei nicht musizierenden Menschen. Das heißt, dass die Kommunikation zwischen den beiden Gehirnhälften einen schnelleren Austausch von Informationen ermöglicht. Außerdem kann ein effektiveres Abrufen von komplexeren motorischen Programmen möglich sein.
  • Das bedeutet auch, dass es einen Vorteil bei der Verarbeitung von Reizen gibt. Während des Musikhörens strömen Unmengen an Informationen auf das Gehirn ein. Es lernt, diese zu sortieren, einzuordnen und zu kanalisieren. Das Gehirn lernt, neue Verschachtelungen einzuführen. Diese Verarbeitung von Reizen kann auch auf andere Lebensbereiche übertragen werden.
  • Das Gehirn vollbringt die Leistung, Gehörtes erst auszuwerten und dann mit Assoziationen zu verbinden. Und das binnen Bruchteilen von Sekunden. Das bedeutet: kenne ich das Lied, ist es schnell, ein Tango, wo habe ich es bereits gehört? Somit wird die Gehirnregion, die mit der Hörverarbeitung bzw. der Gehörbildung zu tun hat, stark gefördert.

 

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